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2002
Tandemtreffen Dresden
Bericht vom Tandemtreffen Dresden 2002
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Dieser Bericht wurde von Sabine und Klaus Kronenberg auf der Tandem-Mailingliste geschrieben:

Da an externer Linkdieser Stelle nach den Tandem-Pfingsterlebnissen gefragt wurde, hier eine kurze Übersicht zum TT2002.

Bereits Mittwochs brachen Sabine und ich nach Lohmen auf, dem zentralen Punkt des Treffens. Somit blieb uns der Donnerstag, um bei bestem Wetter per Tandem nach Dresden zu fahren und so vorab gemütlich die Stadt anzuschauen. Stadt und Landschaft sind beeindruckend. Zurück zum Hotel ging's über Pirna, eine ebenfalls sehenswerte Stadt. So hatten wir vor dem Start des eigentlichen Treffens bereits 80km zurückgelegt. Der erste Fahreindruck: viel mehr Kopfsteinpflaster als im Westen, an der Elbe entlang ist's - natürlich - recht flach, aber an mancher Steigung rückt die Kette schnell nach links...

Zum Treffen ab Freitag waren ca. 65 Tandem-Teams angemeldet. Schwerpunkt der Radmarken war Santana, daneben gab's Gleiss, KHS, Stevens, Burley, Trek, Canondale, Dawes, ... Wolfgang Haas hatte sein Triplett mitgebracht, Büttner's ihr Liegetandem Troika, zahlreiche Kinderanhänger wurden gezogen.

Nachdem am Nachmittag die umfangreichen Unterlagen (Streckenbeschreibungen mit Text, Karte und Höhenprofil), T-Shirts, Namen-Sticker und Power-Bars verteilt waren, gings auf zur ersten gemeinsamen Runde zur Bastei nach Rathen. Gefahren wurde nach dem Prinzip "Corners and sweep", was auch recht gut klappte. Gemütlich klang der Abend unter dem im Garten des Hotels aufgestellten Pavillon aus.

Der nächste Tag (Samstag) bot 4 verschieden Touren. Wir wählten mit ca. 15 anderen Teams die Strecke "Moritzburg" aus. Es ging  auf Nebenstraßen durch wellige Landschaften (.. bergab ordentlich beschleunigen ....), durch Waldstücke und kleine Orte, um zur Mittagszeit am Schloß Moritzburg zu sein. Einheimische Silvia und Norbert lotsten uns vorher noch zu einem Kuriosum, einem Leuchtturm am Binnensee. Von einem guten Mittagessen gestärkt wurde das Schloß - fast - umrundet, schließlich war das Befahren der Wege nur mit _Fahrrädern_ untersagt ....

Die weitere Fahrt führte in der Nähe des Dresdner Flughafen vorbei, durch Randbereiche der Stadt und über eine wunderschöne, lange, geschotterte, stetig steigende Waldstrecke zurück zum Hotel. Der Tacho zeigte ca. 100km. Der schon traditionelle "Triathlon" schloss sich an (10 km Fahrt auf Zeit, Abseilen an einem Felsen und Transportieren einer Last auf Zeit, "Dekodieren" sächsischer Begriffe). Die Teilnehmerzahl war eher gering (ca. 15 Teams), auch wir waren nach unserer Tour zu schlapp und kniffen...

Da auf unserer, wie wohl auch auf den anderen Fahrten, ordentlich Kalorien verbraucht wurden, war abends die Schlange vor Grill und Buffet lang ( .. und wurde erst spät wieder kürzer!). Faßbier, tolle Stimmung, super Wetter, nette Leute - Herz, was willst Du mehr?! Den Abschluß des Abends bildete die Siegerehrung und Ausgabe der Urkunden.

Der Sonntag hielt 5 verschieden Touren bereit, wir entschieden uns für den "Rosenthal". Flott ging's zur Sache, kurze An- und Abstiege, meist Asphaltdecke, immer wieder von Pflaster unterbrochen. Dann kam auch schon der "versprochene" 15%-Anstieg, aber dahinter hieß es erst einmal wieder: sammeln. Der Morgen begann bzgl. Wetter weniger freundlich und schon bald fielen die ersten Tropfen, sich stetig in ihrer Dichte steigernd. Die reservierten Plätze im Gasthaus zu Mittag waren belegt und erst nach Warten fanden dann alle Platz. Nicht vollständig getrocknet wurde wieder gesättigt aufgebrochen, zuerst ging's eine längere Strecke bergab zur Elbe. Ihr wurde ein Stück gefolgt, um dann per Fähre überzusetzen. Aber: Lohmen liegt wieder ein Stück oberhalb des Elbe-Niveaus, also hieß es: bergauf. Ziemlich durchnäßt wurden die Plätze unter den heißen Duschen knapp .... Abends wies uns und 3 andere Teams der Hunger auf Pizza den Weg nach Pirna (per PKW's).

Am Montag, dem letzten Tag, wurde nach dem Gruppenfoto (1.) neben dem Hotel gemeinsam nach Dresden gefahren, wo eine Führung durch die Semper-Oper organisiert war (sehr interessant). Im Anschluß an das Gruppenfoto (2.) vor ihr,  traten wir den Rückweg nach Ffm. an.

Uns hat das Treffen riesigen Spaß gemacht. Es war toll organisiert (Herzlichen Dank an Uli&Uli Nitzsche und Wolfgang Haas) und fand in einer wunderschönen Landschaft statt! Wir werden bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen sein.

Klaus Kronenberg


externer Link Link zu anderer Site | zuletzt geändert am 22.01.2010 von leitung@tandemerer.de © 2001 - 2017 Die Tandemerer  Valid HTML 4.0