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2018
Tandemerer-Tagestour vom 16. Juni 2018
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Tandemtour vom 16. Juni 2018

 

Ausarbeitung: Detlef und Andrea

Start: Unterschleißheim S-Bahnhof

Ziel: Unterschleißheim S-Bahnhof

Streckenverlauf: Unterschleißheim – Unterschleißheimer See – Mooshäusl – Ottershausen – Fahrenzhausen – Thurnsberg – Gesseltshausen – Giggenhausen – Moosmühle – Achering – Mintraching – Dietersheim – Wüstung Mallertshofen – Lustheim – Oberschleißheim Berglwald – Unterschleißheim

Streckenbeschreibung:
Streckenlänge: ca. 58 km
Schwierigkeitsgrad: leicht und kaum wellig
Streckenbeschaffenheit: größtenteils Teerbelag (Straßen und Sträßchen, teilweise öffentlicher Straßenverkehr, allerdings wenig Verkehr und natürlich auch ausgewiesene Radwege innerorts) – befestigte Feld- und Waldwege

Tourenteilnehmer: 11 Tandems
Detlef und Andrea (Führungstandem)
Bernhard und Jutta
Bernhard und Jutta
Claus und Teena
Fred und Franz
Matthias und Ilse
Otto und Anita
Robert und Stefan
Roberto und Anne
Rosi und Andreas
Thomas und Gerd
Waltraud und Hermann

zu dieser Tour gibt es gleich zwei Berichte ...

Bericht 1 Detlef und Andrea

1. Etappe: Ein herrlicher Sommertag. Wir starten um 10.20 Uhr und verlassen Unterschleißheim über den Furtweg bis zum Unterschleißheimer See, wo wir scharf links Richtung Riedmoos abbiegen. Bis Riedmoos rollen wir auf einem Flurweg entlang von Raps- und Weizenfeldern. Nach einer rechts-links –Abbiegung in Riedmoos führt uns ein unbefestigter Waldweg direkt zum Mooshäusl. Von dort geht’s dann auf einer eher wenig befahrenen Kreisstraße entlang zahlreicher Weiheranlagen bis wir auf die Staatsstraße 2339 treffen. Hier fahren wir auf dem Fahrradweg links Richtung Ottershausen, überqueren dort die Amper und gelangen zu unserer ersten Rast am Heiglweiher, direkt am Amperradweg. Bis hierhin haben wir ca. 12km zurückgelegt.

2. Etappe: Weiter Richtung Kranzberg fahren wir den Amperradweg entlang, überqueren Staatsstraßen bei Haimhausen und in Fahrenzhausen. Leider ist von der Amper nicht viel zu sehen. Sie verläuft zwar parallel, ist aber zu weit weg vom Radweg und ansonsten durch Bewaldung nicht einsehbar. Dennoch hat die frische Luft und die in herrlichem Grün stehende Landschaft ihren Reiz. Bei ca. Streckenkilometer 22 machen wir am Werkkanal der Amper die zweite Rast.

3. Etappe: Im weiteren Verlauf verlassen wir den Amperradweg in Höhe Thurnsberg, überqueren die Autobahnbrücke über die A 9 und biegen unmittelbar danach rechts ab auf die Flurstraße nach Gesseltshausen. Diese Flurstraße beginnt mit einem angenehmen Gefälle und bringt uns bei freier Fahrt schnell nach Gesseltshausen. Durch Gesseltshausen links an der Kirche vorbei folgen wir der Kreisstraße nach Giggenhausen. Eine sehr wenig befahrene Straße. Während unserer Tour hat uns dort weder ein Fahrzeug überholt, noch ist uns eines entgegengekommen. Von Gesseltshausen bis Schaidhausen, kleiner Ort vor Giggenhausen, ist allerdings auf einer Strecke von zwei Kilometern ein Höhenzug von 463 auf 499 Meter zu überwinden. Danach zur Belohnung eine Abfahrt nach Giggenhausen, wo wir Richtung Massenhausen auf die Hauptstraße abbiegen und nach ca. 300m den Metzgerwirt erreichen.

Mittagspause beim Metzgerwirt in Giggenhausen. Wir notieren Kilometer 30. Wir haben einen schönen Platz im Biergarten. Üppige Portionen bei guten Preisen. Allerdings ist der Fleischesser klar im Vorteil.

4. Etappe: Zunächst bergab Richtung Massenhausen biegen wir nach ca. 300m in einer nicht gut einsehbaren Rechtskurve links ins Freisinger Moos ab. Der Beschilderung Isarradweg folgend, erreichen wir nach ca. 6 km auf einer ebenfalls nur wenig befahrenen Kreisstraße über die Moosmühle die Ortschaft Acherring. Dort ist die stark befahrene Bundesstraße 11 zu überqueren (Ampel auf Anforderung), bevor wir nach ca. 200 m auf den Isarradweg treffen. Auf dem Isarradweg rechts Richtung Süden legen wir nach ein paar Kilometern die nächste Trinkpause in Höhe Mintraching ein.

5. Etappe: Nach weiteren 4 Kilometern entlang der Isar verlassen wir den Isarradweg in Höhe Dietersheim in Richtung Eching. In Dietersheim folgen wir der Echingerstraße in Richtung Eching. Ca. 350 m nach dem Ortsausgang biegen wir bei einer Scheune, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Gehöft, links ab Richtung Garching. Nach 400 m auf einem Flurweg biegen wir rechts ab. Der Flurweg geht in einen befestigten Feldweg über. Geradeaus über die Autobahnbrücke (A 9) biegen wir an einem Zementwerk links und dann nach weiteren 750 m rechts in die Wüstung Mallertshofen ab. Nach ca. 2,5 km über unbefestigte Wiesen und Waldwege durch diese wunderschöne Heidelandschaft erreichen wir die Mallertshofener Kirche, wo wir einen kleinen Zwischenstopp einlegen. (Nur zweihundert Meter südlich der Kirche, allerdings nicht einsehbar, liegt der Mallertshofener See. Genügend Zeit und man könnte hier eine Pause einlegen und sich am kühlen Nass erfreuen.)

Wir setzen die Fahrt fort und überqueren die Bundesstraße 13 am Kreuzhof mit dem Autoverkehr in Richtung Oberschleißheim. Auf dem Radlweg Richtung Oberschleißheim fahren wir ca. 2 km zunächst links an Lohhof Süd (Ortsteil von Unterschleißheim) und dann rechts abbiegend an einem Kreisverkehr bis Lustheim vorbei. Dort an einem kleinen Waldparkplatz biegen wir rechts in den Berglwald Richtung Unterschleißheim ein. Nach einem weiteren Kilometer folgen wir an einer Waldkreuzung der Beschilderung zur Waldwirtschaft im Berglwald die wir nach 250 m erreichen. Hier lassen wir die Tour ausklingen. Zum S-Bahnhof Unterschleißheim sind es jetzt nur noch 2 Kilometer.

Im Biergarten der Waldwirtschaft ist ausschließlich Selbstbedienung. Bedienung nur im Gasthof und an wenigen draußen liegenden Plätzen beim Haupteingang. Unmittelbar beim Haupteingang gibt es leckeren frisch gebackenen Kuchen im Tortenhäusl. Von der Waldwirtschaft die letzten zwei Kilometer zurück bis zum S-Bahnhof Unterschleißheim. Nach ca. 1 km Wald und Flur treffen wir in Unterschleißheim auf den Münchner Ring. Diesen unterqueren wir und folgen dem Radlweg über die Les-Cres-Brücke bis zum S-Bahnhof. Ziel erreicht bei Kilometerstand 58.

Sonstiges: Mit letzter Ausfahrt 10 und nun 11 Tandems war die Radlergruppe für die letzten Jahre erfreulich groß. Das gibt Hoffnung, dass sich in Zukunft wieder regelmäßig eine größere Radlerschar zu unseren geplanten Touren anmeldet.

Was keiner auf dem Schirm hatte: Franz kann heuer auf eine 25-jährige Zugehörigkeit zu den Tandemerern zurückblicken. Das gab ihm Anlass der gesamten Truppe ein Glas Sekt zu spendieren und fand wirklich noch nahe gehende Worte des Dankes.

und nun gleich weiter mit dem zweiten Bericht ...

Bericht 2 gesammelte Zitate (Waltraud)

Die Tour führte uns in den Münchner Norden. Treffpunkt war um 10:15 Uhr am Bahnhof Unterschleißheim. Die S-Bahn und alle Tourenteilnehmer kamen sehr pünktlich.

Die Fahrt ging flott los. Nach 500 Metern kam die erste Pause zum Besuch der noblen Porzellanabteilung im Caritas Zentrum Unterschleißheim. Anschließend recht kurvig zuerst durch den Ort. Was für ein schöner, sonniger Tag. Auf gekiesten oder geteerten Wegen fuhren wir durch das nördliche Münchner Umland. Durch Orte wie Riedmoos, Haimhausen, Kranzberg, Giggenhausen, Achering, Dietersheim, Berglwald Oberschleißheim zurück nach Unterschleißheim.

Vor der Mittagspause nach 30 km im Gastgarten des Metzgerwirts in Giggenhausen mussten noch zwei Anstiege bewältigt werden. Der Nachbar des Wirts hat Holz geschnitten (vermutlich) und dabei enormen Lärm verursacht. Zum Glück hat er dann eine Pause von einer Stunde eingelegt. So konnten wir doch noch in Ruhe essen.

Franz hatte einen persönlichen Festtag. Er ist seit 25 Jahren bei der Tandemgruppe und bedankt sich dafür mit einem Glas Sekt mit Orangensaft bei allen Teilnehmern. Dankeschön Franz.

Trotz Hermanns Bemühungen musste Waltraud nach der Nachmittagspause an der Isar die Tour abbrechen wegen Kreislauf- und Konditionsverlust. Und so mussten beide nach nur 40 km zur nächsten S-Bahn fahren. Unser persönlicher ärztlicher Notdienst, Bernhard, hat es sich nicht ausreden lassen, die beiden zur S-Bahn zu begleiten.

Es war eine perfekt geführte Tour, nicht zuletzt nicht zu verfehlen durch die Deutschlandfahne am Sattel von Detlef und Andrea, die weithin sichtbar im Wind wehte und allen den Weg wies.

Text: Bericht 1 von Detlef und Andrea, Bericht 2 von Waltraud

Einige Bilder, eingefangen von Detlef und Thomas sind im geschützten Bereich verfügbar.


zuletzt geändert am 27.06.2018 von leitung@tandemerer.de © 2001 - 2018 Die Tandemerer