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4-Tages-Tandemtour vom 10.-13. Juli 2014

 

Führung: Dorothee + Gregor (Stefanie)

Co-Führung: Claus + Stefan

Tandems: Waltraud + Hermann

Vilmar + Stefanie (Gregor)

Fred + Mathilde

Detlef + Andrea

Bernhard + Andreas

Rosi (Einzelrad)

 

Donnerstag, 10.07.14

Treffpunkt um 9:15 am Gleis 16 am Münchner Hauptbahnhof. Wir nehmen den Zug um 9:36 nach Augsburg Hochzoll.

Das Wetter ist bewölkt, windig, kühl – also optimal, weil Sonnencreme und Sonnenbrille überflüßig sind und keine/r schwitzen muß. Der Wind zeigte zuverläßig die korrekte Fahrtrichtung an – von vorne. Kam er mal von hinten, war´s verdächtig… Nachdem wir aber dem Wind gefühlte 70 km (in Wirklichkeit waren es nur 35 km) gezeigt hatten, daß er uns mal kann (wenn auch von vorne), erreichten wir unser Mittagsziel: eine Pizzeria. Kann´s was Schöneres geben, als eine Pizza nach der Anstrengung? Dorothee blieb auf geteerten Straßen und somit blieben wir auch von unten trocken. Auf dem Weg wurden wir sehr ländlich mit guter Luft begleitet. Ein Pferdehof nach dem anderen war auf der tollen Tour zu sehen. Die Pferde waren sprachlos ob der vielen Tandems. Andreas fährt heute zum 1. Mal mit seinem nagelneuen Pedalpower (in Karminrot). Es läuft super. Riechpause in Gennach in einem wunderschönen Rosengarten mit 1200 Duftrosen. Trotz des maßiven Gegenwindes schafften wir es gegen 16:20 Uhr zum Gasthof Rosenbräu in Türkheim. Nachdem wir die Zimmer bezogen und uns wieder gesellschaftsfähig renoviert hatten, aßen wir ganz ausgezeichnet in der Gaststätte Rosenbräu. Wäre das Wetter sonnig gewesen, hätten wir die Berge gesehen. So mußten wir uns mit dem Rosengarten begnügen. Für genügend Motivation sorgte Claus mit der Aufforderung: „Fahrt´s weida!!“

Freitag, 11.07.14

Einige von uns wurden um 6 Uhr durch Kirchenglocken geweckt. Aufstehen und Frühstücken bei Regen. Nachdem der Wettergott kontrolliert hat, daß auch alle Regenkleidung anhaben (oder zumindest dabei haben), hatte er ein Einsehen. Er hat nicht geregnet und vom Himmel kam eine (in diesen Tagen) seltene Erscheinung auf uns herab – manche behaupteten, es wären Sonnenstrahlen.

Mittag sitzen wir auf der Sonnenterraße des Sonnenhofes und schlemmten herzhaft. Zum Schluß probierten wir die Eiskarte mindestens einmal durch! Kurz vor dem Mittageßen gab es auf der „Dampflokrunde“ die erste Panne! Die Kette riß, da Stefan zu stark in die Pedale trat. „Wo Stefans Kräfte sinnlos walten, kann auch keine Kette halten“.

Nachmittags viel Sonne, wenig Wolken und immer mehr Kurzbeinradler. Dann trauten sich viele in das Kneipp-Waßerbecken! Den Barfußpfad nahmen nur noch drei Balanceakteure wahr.

Dorothee hatte ein Einsehen mit den Radputzern und fuhr auf asphaltierten Wegen.

Beschloßen wurde der Tag im Garten des Schloßgartens. Wer hätte das heute Morgen gedacht.

Samstag, 12.07.14

Alle waren pünktlich um 7:30 Uhr beim Frühstück. Die Nacht war gewittrig mit kräftigen Blitzen, Regen und Donnergrollen. Tag 3 ist morgens und mittags dem Sattelwechseldich-Spiel vorbehalten. Morgens zeigte sich ein wenig die Sonne durch den grauen Wolkenhimmel – um 9:15 ging es los in Richtung Nordwesten. Kaum um die Ecke gefahren fing es an zu tröpfeln. Stopp - Regenkleidung angezogen.

Nach 10 km regenfrei – Stopp – Regenkleidung wieder ausgezogen. Für die nächsten 20 km erwartete uns heller Himmel. Allerdings verfolgte uns eine graue Regenwolke, die uns auf den letzten 6 km vor dem Mittagseßen in Balzhausen voll erwischt. In Windeseile schnell die Regenkleidung wieder angezogen, um dann doch richtig eingeweicht zu werden. In der Gaststätte Lenderstuben haben sich zuerst alle „trocken gelegt“. Anschließend mit Tee von innen gewärmt, um danach zu schlemmen. Das Eßen war vorzüglich, vor allem die Grießknödel mit Schokofüllung und Rotweinkirschen mit einer schwarz-weißen Schokostange garniert. Und Sahnehäubchen.

Es ist schon intereßant, morgens nicht zu wißen, mit wem man abends ankommt! Heute war Piloten-Wechsel-Tag. Hermann hatte 3 Piloten, Gregor, Stefan und Stefanie je 2.

Als Ergänzung zum Regen muß erwähnt werden, daß Andrea und Detlef sich zum Glück noch taugliche Regenkleidung zugelegt hatten. Die hilft allerdings nur, wenn man sie auch anzieht. Die Gelegenheit wäre heute gut gewesen, aber die Entscheidung war falsch. Jetzt sind sie um eine Erfahrung reicher.

Abends ging es in eine Pizzeria, in der es unter anderem eine ausgezeichnete Zabaione gab.

 

Sonntag, 13.07.14

Fred, Mathilde, Waltraud und Herman verlaßen uns nach dem Frühstück und fahren per Bahn zurück.

Trotz schlechter Wetterprognose scheint größtenteils die Sonne und mit Rückenwind geht es flott dahin – bis einem (Tandem) die Luft ausgeht. Dank unserer flinken Schrauber ist die Panne bald behoben. Beginn der Regenzeit pünktlich zum Mittageßen auf einer überdachten Terraße. Bei Abfahrt zur letzten Etappe scheint die Sonne aber wieder. Die Bodenwellen am Nachmittag nehmen wir mit viel Schwung und sind kurz nach 14 Uhr in Mammendorf. Im Süden drohen dunkle Wolken und es kommen Windböen auf. Deshalb wird die Tour schon hier beendet und wir entern die S-Bahn. Dann fahren wir gemütlich nach München.

Fazit: Eine wunderschöne Tour, auf guten Wegen und sehr gut ausgearbeitet. Vielen Dank an Dorothee, die sich so viel Mühe gemacht hat.


zuletzt gendert am 19.08.2014 von leitung@tandemerer.de © 2001 - 2017 Die Tandemerer