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Drei-Tages-Tandemtour 20. - 22. September 2013

 

Projektleiter: Steffi - Philip - Moritz - Benni (Benjamin)

Start am Freitag den 20.9.2013, Abfahrt München um 11.19 Uhr, Ankunft in Kempten um 12.46 Uhr.
Den Illerradweg zum Haxenwirt radelten folgende Tandems:

Tandems: Richard - Stefanie
Matthias - Sebastian
Detlef - Andrea
Gunnar - Svenja
Fred (Einzelrad)

Mit dem Auto und einem Tandem kamen zum Haxenwirt:

Michael - Christa

Freitag Abend mit dem Zug nach Kempten kamen:

Dorothee - Gregor

Unterkunft: Beim Haxenwirt, Thanners 6, 87509 Immenstadt / Allgäu (08379/72889-0)

 

Freitag (~ 15 km):

Der Wetterbericht hat sich bewahrheitet und ab Freitag Mittag war es trocken. Die Sonne kam sogar raus, als Dorothee + Gregor in Kempten aus dem Zug stiegen und über wellige Landstraßen ca. 15 km zum Haxenwirt fuhren. Die Hauptgruppe fuhr mittags an der Iller entlang, was zeitweise zu einer Schlammschlacht ausartete, da die Iller die Tage vorher Hochwaßerführte. Es sollen sogar Tandems im Schlamm steckengeblieben sein! Nach Ankunft im Haxenwirt, wurden die Räder erst einmal einer Dusche mit dem Waßerschlauch unterzogen (und die Tandemerer teilweise auch!).

Am ersten Abend, als alle vereint waren, gab es leckeres Eßen beim Haxenwirt.

 

Samstag (~ 50 km):

Am Samstagmorgen schien die Sonne am weiß-blauen Himmel! Zunächst noch ziemlich kühl, aber im Laufe des Tages wurden immer mehr die Hüllen fallen gelaßen!

Zunächst radelten wir auf der alten B19 nach Immenstadt und dort gab es das erste Highlight des Tages: der Viehscheid (Almabtrieb)! Danach fuhren wir dann alle doosohrig (doarad) von den vielen riesigen Kuhglocken entlang des großen Alpsees nach Oberstaufen. Ein sehr schöner Weg abseits des Autoverkehrs, geteert und immer etwas auf und ab (Teil des Königsee-Bodensee-Radweges). Nach kleiner Runde durch Oberstaufen ging es zum Sonnenstüble zum Mittageßen, wo wir dann in der Sonne auf der Terraße saßen und schlemmten!

Benni und Moritz hatten teilweise Ausfallerscheinungen in Form von Unterzucker (beide hatten das Frühstück nicht genügend gewürdigt), die aber nach reichlicher Einnahme von Schokoriegeln u. ä. verschwanden.

Rückfahrt nach Immenstadt über dieselbe Strecke mit einem Stopp: Die meisten ließen sich Kaffee/Tee und Kuchen schmecken, während Richard, Matthias, Steffi und Fred mit dem Alpseecoaster talwärts gerast sind (geiles Gefühl!).

Die Rückfahrt zum Haxenwirt erwies sich dann als recht bucklige Gegend.

Dorothee hatte ab Immenstadt die Führung (durch auch ihr unbekanntes Gelände) übernommen, da sie nicht mehr auf der B19 fahren wollte. Zitat Detlef: "Wenn Du die Führung aufgibst, mußt Du damit rechnen, daß dir der Kalvarienberg zum Verhängnis wird". Der Berg des Leidens sprengte selbst Michael an den Tandempedalen. Als dann selbst der Gnadenberg nichts Gutes versprach, teilte sich unsere Gruppe. Die einen bezwangen auch noch diesen und 100 weitere, die anderen wählten den leichten Weg zurück zum Haxenwirt. Schön aber, daß letztlich alle wohlbehalten dort angekommen sind."

Sogar nach dem Kalvarienberg (allerdings ohne die weiteren 100 Berge) hatten Gunnar und Svenja nach Ankunft noch genügend Energie für ein kleines "Liebesspiel" auf der Wippe, was durch eine imposante Geräuschkuliße der beiden untermalt wurde. Richard wagte den Versuch, in diesem schwebenden Verfahren eine ausgleichende Rolle zu spielen!"

Das Abendeßen am Samstag im Haxenwirt gestaltete sich als nicht ganz einfaches Unterfangen, denn wegen einer Familienfeier war die Gaststätte geschloßen. Wir bekamen aber großen Vertrauensvorschuß und durften uns selbst mit Getränken bedienen und uns im Gastraum aufhalten. Mit großer übereinstimmung sollten Pizzen bestellt werden, doch wegen dauernd besetztem Anschluß erklärte sich Michael bereit, mit seinem Auto, unterstützt von Svenja und Gunnar, die Pizzen selbst zu holen. Sie machten sich um 18.30 Uhr auf den Weg. Die übrigen Teilnehmer der Tour richteten sich im Gastraum mit Blick auf die Straße gemütlich ein. Gegen 20 Uhr wurde jedes Auto, das sich auf der Straße dem Haxenwirt näherte, mit erwartungsvollen Blicken versucht auf den Parkplatz zu lenken, doch es gab viele enttäuschte Gesichter, bis endlich nach einem Telefonat die Ankündigung im Raum stand, es dauert "nur noch" eine halbe Stunde bis zur Lieferung der Pizzen! (Eine Riesenpizza für Svenja und Gunnar war "ausgelaufen" und dann mußte der Pizzaofen erst mal wieder vom Käse befreit werden!) Großes Hallo brandete im Gastraum auf, als gegen 20.40 Uhr Michaels Auto früher als nun erwartet auf den Parkplatz einbog. Mit solch überschwänglicher Begeisterung wurden wohl selten Pizza-Lieferanten begrüßt, zumal die Teigfladen exzellent schmeckten! Das lange Warten hatte sich also gelohnt!

 

Sonntag (~ 30 km):

Der nächste Morgen startete mit bestem Königswetter. Nach einem ausgiebigen Frühstück (die Jungs hatten dazugelernt und haben ihre Kohlehydratspeicher ebenfalls aufgefüllt) brachen wir auf.

Ob Stefanie sich am Morgen noch von jedem einzelnen Tier des Streichelzoos beim Haxenwirt verabschiedete, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir folgten dem Illerradweg flußaufwärts Richtung Sonthofen. Den ersten längeren Stopp legten wir kurz hinter Immenstadt an einem See ein, wo wir einigen talentierten Wakeboardern beim Wakeboarden zusahen. (Mit Hilfe eines Waßerskiliftes).

Später gab es dann einen Stopp kurz vor Oberstdorf, wo uns Richard am Zusammenfluß von Breitach, Stillach und Trettach den Illerursprung zeigte.

Beim letzten gemeinsamen Mittageßen in Oberstdorf beeindruckte uns dann Fred, der Insektentöter, mit seiner elektrischen Fliegenklatsche! Daraufhin brach bei einigen der Teilnehmer der Killerinstinkt durch!

Nach dem Mittageßen verabschiedeten sich 2 Tandems (Michael + Christa / Svenja + Gunnar) und radelten nach Immenstadt (Bahnhof) bzw. zum Haxenwirt und ihrem Auto zurück. Die anderen bestiegen den Zug (Alex) mit viel zu kleinen Radlabteilen, weswegen die vier verbliebenen Tandems in Immenstadt in einen neu angehängten Zugteil umsteigen mußten.

Je näher nach München, umso mehr Wiesn-Besucher (mit Vorglüheffekt) stiegen zu, aber wir kamen pünktlich an und verabschiedeten uns nach einem rundum geglückten, schönen und fröhlichen Wochenende.

 

Vielen Dank an Steffi, Philip, Moritz, Benni und Richard!


zuletzt geändert am 17.12.2013 von leitung@tandemerer.de © 2001 - 2017 Die Tandemerer